WHO Sex für Grössere

„Ich misstraue grundsätzlich allen Experten….Wären diese Experten nur unbedarft, könnte man sie gewähren lassen aber sie sind anmassend, präpotent und ausserstande, ihre eigenen Grenzen zu erkennen. Deswegen erklärten sie alles, was sie nicht erklären können, zu „komplexen Vorgängen“. (Henryk M. Broder)

So „komplex“ die einen, so „ganzheitlich“ die anderen. Ein Synonym, welches sich wie ein Chamäleon unauffällig den Gegebenheiten anpasst.

Kam es mir doch etwas „spanisch“ vor, dass in den „Standards für Sexualaufklärung in Europa“ nicht von komplexen dafür von ganzheitlichen Vorgängen die Rede ist – und das sage und schreibe- 22mal in einem 54-seitigen „Pamphlet“. An und für sich wäre dies nicht weiter von Bedeutung, wenn die Experten nicht den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben würden. Nur war ausgerechnet „Ganzheitlichkeit“ ein Hauptanliegen der New Age Bewegung, welche sich neu zu einem Synkretismus esoterischer und säkularer Elemente vermengt hat. Und mit Wissenschaft hat das, soviel ich weiss, herzlich wenig zu tun. Ganzheitlichkeit klingt zwar gut in unseren Ohren, nur sind diese „ganzheitlichen Vorgänge“ soooooo komplex – also wissenschaftlich nicht überprüfbar- und daher ein Nonsens zu behaupten, die Kinder unvoreingenommen und wissenschaftlich korrekt zu informieren. Zumal Sexualpädagogen wie Dr. Karlheinz Valtl ihre angebliche Unvoreingenommenheit selbst widerlegen und eingestehen, dass Sexualpädagogik immer von weltanschaulichen Prämissen und einem Menschenbild ausgeht. Es verhält sich also ähnlich wie bei Religionen. Die Heilsversprechungen dieser Ersatzreligion mit ganzheitlichem Lebensenergie-Ansatz sind dann auch entsprechend vielversprechend und wiederholen sich gebetsmühlenartig in rhythmischer Folge. Ein wahres Wunderwerk, das einen – unwissenschaftlich korrekt- darauf vorbereitet –wie ein Leben mit ganzheitlicher Sexualaufklärung gelingt.

Sie soll die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen, ihre Sexualität zu verstehen und zu geniessen, sichere und erfüllende Beziehungen einzugehen, sie bereitet Jugendliche auf das Leben vor, sie verbessert die Lebensqualität, trägt zu einem allgemeinen Wohlbefinden bei, sie fördert die Selbstbestimmung und eine positive Entwicklung der Persönlichkeit, sie befähigt sie, Entscheidungen zu treffen, die ihr Leben qualitativ bereichern und zu einer von Mitgefühl und Gerechtigkeit geprägten Gesellschaft beitragen. Und natürlich eine Quelle für Befriedigung und Genuss ist.

Aus diesem Grund ist der negative Ansatz, den vielleicht die allzu frei ausgelebte Sexualität doch mit sich bringen könnte eher zweitrangig, da das Recht auf Information, Vorrang vor der Prävention von Krankheiten und Gesundheitsbeeinträchtigungen hat, und man um Himmels Willen ja keine Ängste schüren sollte“.

Das heisst, man möchte sich den Spass, an der sexuellen Vielfalt von so dummen Krankheiten, wie Aids, Chlamydien oder Tripper nicht verderben lassen. Vorbildfunktion übernehmen dann ausgerechnet jene Länder, wie beispielsweise Schweden, die in Sachen Geschlechtskrankheiten trotz staatlich gelenkter Sexualerziehung seit 1957, an der Spitze der Infektionen stehen. Mit der Wissenschaftlichkeit, falls denn doch mal eine Studie auftaucht, hapert es grundsätzlich etwas, da sich diese innerhalb eines geschlossenen Systems bewegt und eine These die andere „gleiche These“ untermauert. Also ein Ballwechsel in den eigenen Reihen. Der ähnlich wie die Gehirnwäsche des „dialektischen Materialismus“ funktioniert. Blindes Vertrauen in die Experten, ist dann auch Voraussetzung, wenn es da nicht manche Eltern gäbe, die laut Experten „falsche Vorstellungen“ hätten. Gute Gründe dafür gibt es zuhauf, so heisst es beispielsweise in einer Berliner Zeitung: „Sie denken an den Biologie-Unterricht von früher. Wenn sie dann genauer hinsehen, bemerken sie, dass die Grundschule ihren Kindern ein Bild von Sexualität bietet, das in ihren Augen an Pornografie grenzt“.

Waren es nun die „falschen Vorstellungen“ der Eltern, dass der Trend Sexualaufklärung zum Pflichtfach zu machen dahin ging, bei dem es keine Ausnahmeregelungen für Eltern gibt, ihre Kinder vom Unterricht freistellen zu lassen, falls sie Einwände gegen die Lerninhalte haben sollten?

Wenn es nach den WHO Experten geht, möchten diese am liebsten Sexualaufklärung zum Prüfungsfach erklären, weil es dadurch an Bedeutung gewinnen würde. Da es sich bei der sexuellen Gesundheit um eines der fünf Kernthemen der globalen Strategie der WHO handelt, ist man auch entsprechend hartnäckig, denn: „Wenn sexuelle Gesundheit erreicht und bewahrt werden soll, müssen die sexuellen Rechte aller Menschen anerkannt, geschützt und eingehalten werden.“ Sie haben richtig gelesen ALLE ohne Einschränkung. Vielleicht ist das eine Erklärung dafür, warum im Literaturverzeichnis des WHO – Papiers pädophilenfreundliche Namen wie Haeberle, Sandfort, Bornemann und Schmidt zu finden sind?

Man ist darauf bedacht, in Sachen Sexualaufklärung der Lebenswirklichkeit der jungen Menschen zu entsprechen. Ob es sich dabei um die Lebenswirklichkeit des von sexueller Gesundheit Schweiz erarbeiteten Lehrmittels Hotnights handelt? Sexualität wird dort als weitgehend billiges Konsumgut dargestellt, die die Jugendlichen „da abholen soll, wo sie sind“. Auf die Lebenswirklichkeit und den Wunsch vieler Jugendlicher nach echter Liebe, Treue, fester Beziehung und Familie wird dabei nicht eingegangen, weil das von diesen Experten nicht wirklich vorgesehen ist. Manchmal gewinnt man den Eindruck als seien die Experten nicht auf dem neuesten Stand, sondern schwelgen noch von vergangenen Zeiten der sexuellen Revolution, in denen man sich durch sämtliche Betten schlief, gepaart mit der Vorstellung einer gerechteren Welt.

So ist dann auch nachvollziehbar, dass sich Sexualaufklärung an Selbstbestimmung und Anerkennung der Vielfalt orientiert. Mit dem Ziel die Achtung resp. die Akzeptanz von der Vielfalt (aller perversen Formen) zu fördern.

Damit soll ein ideologisch „gendersensibler“ Selbsterhöhungs- Prozess in Gang gesetzt werden.

Jüdisch – christlich formuliert hiesse das: Ich will sein wie Gott!

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

WHO-Regionalbüro für Europa und BZgA

Standards für die Sexualaufklärung in Europa als PDF abrufbar

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