Claudia Stury, Aktuarin

  • Claudia Stury»bayrische Schweizerin«
  • dreifache Mutter aus dem Kanton Zürich
  • seit zehn Jahren fest im Züri Oberland verwurzelt
  • verheiratet , 3 Kinder (in Unterstufe, Mittelstufe + Ausbildung)

Warum engagiere ich mich für «Starke Mütter»?

Ich gehöre zur Spezies der (scheinbar) »altbackenen Mütter«, für die die Erziehung und Begleitung ihrer Kinder eine unersetzliche Bereicherung darstellt. Mein Mann und ich gehören zu den Eltern, die sich am liebsten in eigener Verantwortung um ihre Kinder kümmern. Wir erachten uns selbst als die kompetentesten Ansprechpartner für unsere Kinder, besonders, wenn es um Bereiche geht, die mit ihrer persönlichen, «psychosozialen und sexuellen Gesundheit» zu tun haben.

Den Schulen sind wir dankbar für ihren Beitrag zur Allgemeinbildung unserer Kinder. Die Erziehung behalten wir jedoch am liebsten in eigenen Händen. Wir möchten auch morgen noch selbständig entscheiden dürfen, mit welchem Weltbild unsere Kinder aufwachsen. Wir möchten auch morgen noch die Freiheit und das Recht haben, unsere Lebensphilosophie und familiären Werte an unsere Kinder weiterzugeben. Da diese Rechte derzeit nicht mehr selbstverständlich sind, setze ich ich mich für „starke Mütter“ ein, die diese Rechte nicht freiwillig abgeben werden.

Mit der schulischen Sexualerziehung setze ich mich seit Ende 2010 intensiv auseinander. Zuerst als Redaktorin der Dorfzeitung, später als direkt betroffene Mutter an der Primarschule. Inzwischen verfüge ich über ein breites Spektrum eigener Erfahrungen, wie dieser Unterricht an unseren Schulen eingeführt wird und was damit verbunden ist.

Zuerst war ich überrascht von den widersprüchlichen Aussagen und der oberflächlichen Information. Dann war ich erstaunt über die Art und Weise wie mit konkreten Elternanfragen und Rückmeldungen zum Unterricht umgegangen wird. Danach war ich vor den Kopf gestossen durch die kuriosen Reaktionen seitens der involvierten Behördenmitglieder. Zu guter Letzt war ich fast sprachlos über die Dreistigkeit, mit der hier versucht wird, eine nicht ernst zu nehmende Pseudopädagogik als Wissenschaft zu verkaufen. Regelrecht erschüttert bin ich allerdings darüber, wie viele Eltern sich durch leere akademische Worthülsen beeindrucken und blenden lassen.

Dabei genügen bereits ein paar wenige Klicks im Netz, schon stösst man auf Zusammenhänge, die jede Mutter wachsam werden lassen sollten. Doch wer nimmt sich schon die Zeit, all die wortgewaltigen Dokumente zu studieren, die solch internationale und nationalen Obrigkeiten wie die WHO,  die EU oder das BAG in der Regel herausgeben?

Nun wir, das heisst eine Handvoll Eltern, haben uns diese Zeit genommen. Bevor wird jedoch noch länger darauf warten, dass sich die Medien wieder auf ihren journalistischen Ehrencodex besinnen, schreiben wir einfach selbst … Auf unserer Vereinseite und auf mutterkraft.ch werden wir unser bisher zusammengetragenes Wissen rund um`s Thema Sexualerziehung mit anderen Eltern teilen.

In diesem Sinne … es gibt viel zu tun. Packen wir’s gemeinsam an!

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